Les invités

Marie-Pierre Trauden-Thill &

Vic Fischbach 

25.IV.–16.V.2021

Opening: 25.IV.2021

@ 15:00 performance:

Kyana Crnovrsanin (viloncello) & Mathieu Clement (vibraphone)

Finissage: 16.V.2021

Viart Affiche Expo TraudenThill_Fischbac

 Vic Fischbach

Geboren 1952

1972 - 1977 Staatliche Fachakademie für Fotodesign in München (D)

Seit 1977 Freiberuflicher Fotograf in Luxemburg

Die Balgenkamera meines Vaters war nie sicher vor meiner jugendlichen Begeisterung für das Foto-grafieren. Mein unmittelbares Umfeld gab mir bereits die ersten interessanten Motive. Im Alter von 15 Jahren richtete ich mit einem Nachbarfreund eine erste Dunkelkammer auf dem Dachboden ein, um die Entwicklung vom Fotografieren bis zum langsamen Erscheinen des Motivs unter der roten Glühbirne zu verfolgen.

Fünf Jahre später habe ich meine Entscheidung getroffen: Der einzige Beruf, der mich wirklich interessierte, war der eines Fotografen. Ich hatte das große Glück, mein Studium an der Münchner Fotografieschule fortsetzen zu können, wo ich fünf Jahre verbrachte, reich an Ausbildung und Abenteuer.

Zurück in Luxemburg habe ich 1977 mit meiner Werbeagentur meinen beruflichen Weg eingeschlagen, Jahre die von grossen Aufträgen für wichtige Industrieunternehmen, verschiedenen Werbekamp-agnen für politische Parteien, aber auch von der Arbeit für Privatkunden geprägt waren, in Verbindung mit Familien- oder Gesellschaftsfeiern.

Mein Beruf hat mir nur sehr wenig Zeit gelassen, um mich auf persönliche Projekte zu konzentrieren. Die schwarzweiss Fotografie, mit der ich angefangen habe, hat immer ihren Reiz behalten und ich wusste, dass ich früher oder später darauf zurückkommen würde. Ein Zufall erlaubte es mir: Vor einem Jahr holte ich tatsächlich eine alte konventionelle Film-Lochkamera wieder hervor und die ursprüngliche Magie war wieder da. Ich freute mich, die rudimentäre Fotografie und die Dunkelkammer ohne die einfache Automatisierung, die die digitale Technologie er-möglicht, wiederzuentdecken.

Zero Image, Ondu, RealitySoSubtle, Holga und Diana begleiten meine Spaziergänge in der Natur und suchen immer nach minimalistischen Motiven, vor-zugsweise im Morgengrauen unter einem bewölkten Himmel.

Zugegeben, manchmal können die vielen Mängel dieser Mittelformatkameras – optische Verzerrungen, Gefahr der Unschärfe, monströse Vignettierung, approximative Belichtung – dazu führen, dass sie an die Leistung von High-Tech-Produkten des digitalen Zeitalters nicht herankommen. Genau diese Mängel lassen jedoch viel Raum für Kreativität - sicherlich auch aufgrund des Einfangens der Bilder in dieser Technik. In einer Zeit, in der immer mehr Menschen eine Verlangsamung fordern, habe ich die Freude einen Weg gefunden zu haben, dessen Resultat ich gerne teile.

​(Übersetzung vom fr. Originaltext)

Vic Fischbach

Born in 1952

1972 - 1977 Photo-design studies at the State Akademy in Munich (D)
Since 1977 Freelance photographer in Luxembourg

My father's bellows camera was never safe from my teenage enthusiasm for taking photographs. My immediate entourage already gave me the first interesting motives. At the age of 15, I set up my first darkroom in the attic with a neighbor friend just as eager to follow the evolution from the shooting to the slow emergence of the image under the red light bulb.
Five years later, my decision was made: the only profession that really interested me was that of a photographer. I was extremely fortunate to be able to continue my studies at the Munich Photography School, where I spent a rich five years in training and adventure.

Back in Luxembourg in 1977, I began a busy professional life within the framework of my agency, years marked by major reports for important industrial companies, by various political campaigns, but also by work for individual clients who have connected me with their clients for family or friendly celebrations.
 
My profession has left me next to no time to focus on personal projects. The film photography I started with has always kept its appeal and I knew that sooner or later I would come back to it. A coincidence allowed me to do so: a year ago, indeed, I brought out an old conventional film pinhole camera and the original magic was back. I rediscovered with joy rudimentary photography and the darkroom without the easy automatisms that digital technology allows.

Zero Image, Ondu, RealitySoSubtle, Holga, and Diana accompany my walks in nature always looking for minimalist subjects, preferably at dawn under a cloudy sky.

Admittedly, sometimes the many shortcomings of these medium format cameras - optical aberrations, risk of haze, monstrous vignetting, rough exposure - can make you miss the performance of high-end products of the digital age. However, it is precisely these flaws that leave a lot of room for creativity - certainly also due to the capture of the images of this process. At a time when more and more people are calling for deceleration, I am happy to have found a process of which I am happy to be able to share the result.

(Translation of the french original text)

Vic Fischbach

né en 1952

1972 – 1977 études en photo-design à l'académie de l'état à Munich (D)

Depuis 1977 Photographe indépendant à Luxembourg

L’appareil photographique à soufflet de mon père n’était jamais à l’abri de mon enthousiasme d’adolescent de faire des photographies. Mon entourage immédiat me livrait déjà les premiers motifs intéressants. A l'âge de 15 ans j'ai installé une première chambre noire au grenier avec un ami voisin tout aussi avide de suivre l’évolution depuis la prise de vue à la lente émergence du motif sous l’ampoule rouge.

 

Cinq ans plus tard, ma décision était prise: la seule profession qui m'intéressait vraiment était celle de photographe. J’ai eu l’immense chance de pouvoir poursuivre mes études à l’école de photo de Munich, où j’ai passé cinq ans riches en formations et aventures.

 

De retour à Luxembourg en 1977, j’ai entamé une vie professionnelle bien remplie dans le cadre de mon agence, des années marquées par de grands reportages pour des sociétés industrielles importantes, par différentes campagnes pour le monde politique, mais aussi par des travaux pour des clients individuels qui m’ont associé à leurs fêtes familiales ou amicales.

 

Ma profession ne m’a que trop peu laissé le temps de me concentrer sur des projets personnels. La photographie argentique avec laquelle j’avais commencé a toujours gardé ses attraits et je savais que, tôt ou tard, j’allais y revenir. Un hasard me l’a permis : il y a un an, en effet, j’ai ressorti un vieil appareil sténotopé à film conventionnel et la magie initiale était de nouveau là. J’ai redécouvert avec joie la photographie rudimentaire et la  chambre noire sans les automatismes faciles que permet le numérique.

 

Zero Image, Ondu, RealitySoSubtle, Holga et Diana accompagnent mes promendes en nature toujours à la recherche des sujets minimalistes, de préférence à l’aube sous un ciel couvert.

 

Certes, quelquefois les nombreux défauts de ces appareils moyen format – aberrations optiques, risque de voilage, vignettage monstrueux, exposition approximative – peuvent faire regretter les performances des produits haut de gamme de l’âge numérique.m Toutefois, ce sont justement ces défauts qui laissent une large place à la créativité – due certainement aussi à la capture des images de ce procédé. A une époque où de plus en plus de gens réclament une décélération, j’ai la joie d’en avoir trouvé un procédé dont je suis heureux de pouvoir partager le résultat.

(Texte original de Vic Fischbach)

Marie-Pierre Trauden-Thill

Geboren 1955 (LU)

Sie lebt und arbeitet in Luxemburg


1974 Abitur
1984‑1988 Bourses in der Cité des Arts in Paris (F)
Seit 1983 viele Weiterbildungen in Luxemburg und im Ausland
2010‑2013 Academie der Schönen Künste in Trier (Schulabschlussdiplom)


1993-1996 Leitung eines Kreatifateliers für Kinder und Erwachsene in Walferdange

1999-2015 Dozent im Lycée technique du Centre und im Lycée des Arts et Métiers (L)

Seit 1983 zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland

 

Marie-Pierre Trauden-Till : eine humanistische Kunst

 

Der Kunstliebhaber, der seit den frühen 1980er Jahren die Kunst von Marie-Pierre Trauden-Thill verfolgt, unternimmt eine Reise in ein reiches und vielfältiges künstlerisches Universum. Die ersten Gemälde von Anfang 1983-84 faszinieren durch die Stärke ihrer Linie und die Wahl der Grautöne, Brauntöne oder Sepia. Sehen wir apokalyptische Landschaften, die uns an die von Anna Recker erinnern, oder Hommagen an den Kubismus von Juan Gris? Nach und nach lösen sich die genauen Merkmale auf und die nächste Etappe der Reise (1985-1986) lädt Sie in ein dynamisches und farbenfrohes Universum ein, das durch vereinzelte rote Akzente verstärkt wird. In ihrer ersten Einzelausstellung, die 1987 in der Galerie de Luxembourg gezeigt wurde, lenkt Marie-Pierre Trauden-Thill unseren Blick "zum Horizont der Körper", wie Joseph Paul Schneider in seiner Einführung in den Katalog poetisch hervorhebt. In den 1980er Jahren wurden die Bilder der Künstlerin sowohl in Luxemburg als auch im Ausland mit zahlreichen Preisen belohnt. Marie-Pierre Trauden-Thill wäre jedoch nicht die kreative Kraft, die sie ist, wenn sie sich damit zufrieden geben würde, einen kreativen Weg zu beschreiten, der sich bewährt hat. Die Werke der folgenden Jahre verlassen allmählich die Konfrontation zwischen hellen Farben und ausdrucksstarken Linien, um sich auf ein Universum zu konzentrieren, in dem Schwarz, Grau oder Beige dominieren. Die Linie bleibt stark und fällt in fast dreidimensionaler Tiefe auf.

Und plötzlich eine Zäsur ... Die Künstlerin, die sich immer wieder selbst in Frage stellt, macht sich auf den Weg zu neuen stilistischen Ufern: ihre Muster werden nüchterner und nehmen ruhige Farben an. Nach und nach bewegt sie sich in Richtung eines Pflanzenuniversums, das einen großen Seelenfrieden widerspiegelt. Marie-Pierre Trauden-Thill bietet im Rahmen des multidisziplinären Projekts "CurriculArt", das Malerei, Tanz, Poesie, Video und Musik kombiniert und 2008 in Neimënster und zwei Jahre später in Indien präsentiert wird, Blütenblätter an, die entstanden sind aus der Kombination von Inspiration und Können, Zartheit und Begeisterung, Zerbrechlichkeit und Unverwundbarkeit “(Claude Frisoni im Vorwort zum Katalog) .Die Titel der Werke in dieser Ausstellung sind aufschlussreich und sehr persönlich: Tiefe, Symbiose, Einsamkeit oder Vorsicht, aber auch Mut, Nachsicht und Hoffnung.

Im Jahr 2010 beschloss Marie-Pierre Trauden-Thill, den Horizont ihrer künstlerischen und technischen Fähigkeiten zu erweitern, indem sie ein vierjähriges Studium an der Akademie der bildenden Künste in Trier fortsetzte. Diese Studien geben ihrer Arbeit neue Dimensionen. Die figurative Zeichnung gewinnt zunehmend an Bedeutung. So "organisierte" sie 2012 visuelle Begegnungen zwischen Matisse, Picasso und Rodin in Gemälden auf Papier mit seltener Liniengenauigkeit. 

 

In den letzten Jahren spiegeln die Kreationen der Künstlerin Themen wider, die unser tägliches Leben betreffen: So präsentierte sie beispielsweise beim Cercle Artistique 2020 einen beeindruckenden Zyklus, der die Notlage der Flüchtlinge widerspiegelt. 

 

Die Reise durch die Arbeit von Marie-Pierre Trauden-Thill ist eine Reise durch die Erfahrung einer herausragenden Künstlerin: Wir folgen ihr in ihrem persönlichen Universum, sie lässt uns reiche und vielfältige künstlerische Techniken entdecken und sie teilt mit uns eine im Wesentlichen humanistische Sichtweise der Welt. Eine Ansicht, die sich in all ihren Werken widerspiegelt.

​(Übersetzung vom fr. Originaltext)

Marie-Pierre Trauden-Thill

Born 1955 (LU)

She lives and works in Luxembourg


1974 graduation
1984-1988
Bourses at the City of Arts in Paris (F)

since 1983 many trainings in and outside of Luxembourg

2010-2013 Academy of Arts in Trier (graduation)

1993-1996 Management of a creative workshop for adults and children in Walferdange

1999-2015 In charge of artistic education at the Lycée technique du Center and the Lycée des Arts et Métiers

since 1983 numerous national and international exhibitions

 

Marie-Pierre Trauden-Thill: a humanist art

 

The art lover following Marie-Pierre Trauden-Thill’s pictorial work since the early 1980s journeys through a rich and varied artistic universe. The first pictures, from the years 1983-84, fascinate with their linear strength and the choice of grey, brown and sepia tones. Do we see apocalyptic landscapes recalling those of Anna Recker, or a tribute to Juan Gris’s cubism? Little by little, the precise lines dissolve, and the next stage of the journey (1985-86) invites us into a dynamic, highly-coloured world, set off by sparse touches of red. In her first personal exhibition, at the Galerie de Luxembourg, in 1987, Marie-Pierre Trauden-Thill draws our gaze “towards the very horizon of substance”, as Joseph-Paul Schneider poetically expresses it in his introduction to the catalogue. In the eighties, the artist’s paintings are awarded a number of prizes, both in Luxembourg and abroad. However, Marie-Pierre Trauden-Thill would not be the creative force she undoubtedly is, had she been content to pursue a creative path that had proved its worth. The works of the following years gradually abandon the confrontation between bright colours and expressive lines to concentrate on a universe where black, grey and beige predominate.  The line remains strong and draws the eye into almost three-dimensional depths.

 

And suddenly, a clean break: The artist who never ceases to call herself into question takes off for new stylistic horizons. Her subjects become more sober, her colours quieter. Gradually she heads for a vegetal universe which reflects a great peace. For the multidisciplinary project “CurriculArt”, associating painting, dance, poetry, video and music, presented in 2008 at Neimënster and two years later in India, Marie-Pierre Trauden-Thill “offers us petals born of the marriage of inspiration and mastery, delicacy and passion, frailty and invulnerability” (Claude Frisoni in the preface to the catalogue). The titles of the works in the exhibition are revealing and highly personal: Depth, Symbiosis, Solitude and Prudence, but also Courage, Indulgence and Hope.

 

In 2010, Marie-Pierre Trauden-Thill decides to enlarge the horizons of her artistic and technical skills by following a four-year course of study at Trier’s Fine Arts Academy. The studies add new dimensions to her work. Figurative drawing becomes increasingly important: in 2012, she “arranges” visual encounters between Matisse, Picasso or Rodin in paintings on paper of a rare linear precision.

 

In recent years, the artist’s creations have tackled themes that concern us in everyday life; for the 2020 Salon of the Cercle Artistique, for instance, she exhibited an impressive cycle expressing the distressing fate of refugees.

 

The journey through the work of Marie-Pierre Trauden-Thill takes us through the lived experience of an exemplary artist: we follow her in her personal universe; she introduces us to artistic techniques that are rich and varied, and she shares with us her essentially humanist view of the world. A view that shines through all her works.

(Translation of the french original text)

Marie-Pierre Trauden-Thill

Né en 1955 (LU)

Elle vit et habite à Luxembourg

1974 Fin d’études secondaires à Luxembourg

1984-1988 Bourses à la Cité des Arts à Paris

depuis 1983  nombreuses formations à l'étranger et au Luxembourg

2010-2013 Académie des Beaux Arts à Trèves (diplôme de fin d'études)

1993-1996 Direction d'un Atelier créatif pour adultes et enfants à Walferdange

1999-2015 Chargé d'éducation artistique au Lycée technique du Centre et au Lycée des Arts et Métiers 

depuis 1983 nombreuses expositions nationales et internationales

Marie-Pierre Trauden-Thill : un art humaniste

 

L’amateur d’art qui suit l’œuvre picturale de Marie-Pierre Trauden-Thill depuis le début des années 1980 fait un voyage dans un univers artistique riche et varié. Les premières peintures du début des années 1983-84 fascinent par la force de leur trait et le choix des tonalités de gris, brun ou sépia. Y voyons-nous des paysages apocalyptiques qui nous rappellent ceux d’Anna Recker ou des hommages au cubisme de Juan Gris? Peu à peu les traits précis se dissolvent et la prochaine étape du voyage (1985-1986) convie dans un univers dynamique et haut en couleur, rehaussé par d’éparses touches de rouge. Dans sa première exposition personnelle présentée à la Galerie de Luxembourg en 1987, Marie-Pierre Trauden-Thill attire notre regard « jusqu’à l’horizon des corps », comme Joseph Paul Schneider le souligne avec poésie dans son introduction au catalogue. Pendant les années 1980 l’artiste voit ses peintures récompensées par de nombreux prix, tant à Luxembourg qu’à l’étranger. Toutefois, Marie-Pierre Trauden-Thill ne serait pas la force créatrice qu’elle est si elle se contentait de poursuivre une voie créatrice qui a fait ses preuves. Les œuvres des années suivantes abandonnent peu à peu la confrontation entre les couleurs vives et les lignes expressives pour se concentrer sur un univers où le noir, le gris ou le beige dominent. Le trait reste fort et attire le regard dans une profondeur presque tridimensionnelle.

 

Et soudainement, une césure… L’artiste qui ne cesse de se remettre en question part vers de nouvelles rives stylistiques: ses motifs deviennent plus sobres et reprennent des couleurs calmes. Peu à peu, elle se dirige vers un univers végétal qui reflète une grande quiétude. Dans le cadre du projet multidisciplinaire « CurriculArt » qui allie peinture, danse, poésie, vidéo et musique et qui est présenté en 2008 à Neimënster et deux ans plus tard en Inde, Marie-Pierre Trauden-Thill « nous offre des pétales nés du mariage entre inspiration et maîtrise, délicatesse et fougue, fragilité et invulnérabilité » (Claude Frisoni dans la préface du catalogue). Les titres des œuvres dans cette exposition sont révélateurs et très personnels : Profondeur, Symbiose, Solitude ou Prudence, mais aussi Courage, Indulgence et Espoir.

 

C’est en 2010 que Marie-Pierre Trauden-Thill décide d’élargir l’horizon de ses compétences artistiques et techniques en poursuivant un cycle de quatre années études à l’Académie des Beaux-Arts de Trèves. Ces études confèrent de nouvelles dimensions à son œuvre. Le dessin figuratif prend une importance croissante. Ainsi, elle « organise » en 2012 des rencontres visuelles entre Matisse, Picasso ou encore Rodin dans des peintures sur papier d’une rare précision du trait.

 

Ces dernières années, les créations de l’artiste reflètent des thèmes qui préoccupent notre quotidien: ainsi, lors du salon de 2020 du Cercle Artistique, elle a présenté un cycle impressionnant reflétant le sort douloureux des réfugiés.

 

Le voyage à travers l’œuvre de Marie-Pierre Trauden-Thill est un voyage à travers le vécu d’une artiste hors pair: nous la suivons dans son univers personnel, elle nous fait découvrir des techniques artistiques riches et variées et elle partage avec nous une vue essentiellement humaniste sur le monde. Une vue qui se reflète dans toutes ses œuvres.

(Texte original en français)